Veranstaltungsreihe

Selbstliebe als politischer Widerstand

Selbstliebe, also die allumfassende Annahme unserer selbst in Form einer uneingeschränkten Liebe  zu sich selbst ist besonders für Schwarze Menschen oder People of Color im Spannungsfeld der deutschen Mehrheitsgesellschaft keine Selbstverständlichkeit. Die Afroamerikanische queere Autorin, Poetin und Aktivistin Audre Lorde, die als eine Wegbereiterin der Afrodeutschen Emanzipationsbewegung der 1980er gilt, hat in ihren Schriften oft den widerständischen Charakter von bedingungsloser Selbstliebe im Kontext von Rassismus und Sexismus betont.

Mit unserer neuen Veranstaltungsreihe „Selbstliebe als politischer Widerstand“ möchten wir uns auf unterschiedlichen Wegen uns selbst widmen, zelebrieren und lieben. Physisch, psychisch, mental, intellektuell. Die Liebe zu uns selbst ist essentiell und revolutionär in einer Welt, die die vielschichtigen, verschränkten Identitäten und Lebensrealitäten Schwarzer Menschen und People of Color oft nicht mitdenkt oder unsichtbar macht. Von Politik, Geschichte, Kultur und Sport bis hin zu Ernährung, Gesundheit, Haarpflege oder Sozialpsychologie – in dieser Reihe möchten wir uns regelmäßig und kollektiv um uns selbst kümmern.

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