Aktuelle Veranstaltungen

Online | #Deepen & Flow / Kemetic Yoga Workshop / AfroPolitan Edition (English)

  • Tuesday 24th November
  • Wednesday 2nd December
  • Tuesday 8th December
  • Wednesday 16th December

always 7:00 pm to 8:30 pm

Recommended donation 5€ – 10 € (per session)

Registration under: info@afropolitan.berlin (ZOOM link will be sent on the day of each event)
Please specify which (date/s) you want to sign up for.

+++ For members of the Black community** +++

We will be discovering the power of deep and proper breathing, dancing into a sensual Hudu flow and assuming postures of Yoga and Smai Tawi (also known as Kemetic Yoga), an over 7000 year old yoga system originating in ancient Egypt.

  • Akosua Aset is a certified original Kemetic Yoga & Hudu flow teacher, Health and Wellness Consultant and musician. She offers weekly online classes and live sessions in Hamburg. www.kemeticyogadivine.com / www.instagram.com/akosua_aset/
  • Samila is an intuitive artist, muse & creatix. She lives and works between Hamburg and Berlin.m As yoga vixen / dance therapist / DJ / director and poetess she selectively channels exlusive experiences and curates both digital and organic safe spaces for relaxation, pleasure, holistic wellness and freedom. www.instagram.com/themermaid.040/

+++ With the term „For members of the Black community” we would like to point out that these workshops and events are aimed exclusively at people who position themselves as Black. That means people who are part of the African diaspora, those who experience anti- Black- racism and are categorized as non-white/ Black by the white population. In order to give racially discriminated Black people an opportunity to articulate their thoughts within a „safe space“, without experiencing exclusion and avoiding the paternalism of a majority of non- Black participants, we create certain spaces exclusively. +++

+ This event will primarily take place in English spoken language.

Online | Black, Brown and Vocal: Building and Learning New & Healthy Habits (Engish)

Talking session
With Felicia Lazaridou

Wednesday, 09. December 2020, 19:00 – 20:30 o’clock
Recommended donation: 5€
Registration under: info@afropolitan.berlin (the Zoom link will be sent on the day of the event)

+++For members of the Black Community+++

As the new year draws near, this is traditionally a time for self-reflection. An opportunity to plan for self-improvement. Our lives have changed so much in recent months and adjusting naturally requires forming new habits. This is a chance to think about what new habits make sense. That could mean a focus on productivity, relaxation or intellectual pursuits or maybe best to focus on balance. With this in mind, we will support one and another in this group discussion to reconsider unhealthy habits and think about new & healthy habits. 

Online | Kultur als Widerstand – Filmvorführungen & Paneldiskussion (Deutsch)

Samstag, 12. Dezember 2020, 18:00 Uhr
Spendenempfehlung 5€
Anmeldung unter: info@afropolitan.berlin (Link wird am Tag der Veranstaltung zugeschickt)

 

Kunst und Kultur sind und waren stets ein wichtiger Bestandteil von Freiheitskämpfen sowie gesellschaftlichem und sozialem Wandel. Sie können ein Spiegel der Gesellschaft sein, jedoch auch eine Vision, ein Ausblick oder ein Brennglas auf das, was der gesellschaftliche und kulturelle Status Quo übersieht, verdrängt oder sich nicht vorstellen kann und will.

Schwarze und afrodiasporische Künstler:innen befinden sich oft schon allein durch die Darstellung und Präsenz ihrer Perspektiven innerhalb einer weißen Mehrheitsgesellschaft in einer Position des Widerstands. Ihre kulturellen Arbeiten sind treibende Kräfte und tragende Säulen von Communities und Movements, ebenso wirken sie in die Gesellschaft insgesamt hinein. Doch zugleich ist die Existenz als Resistenz und die künstlerische Arbeit jenseits des kulturellen Status Quos immer eine besondere Herausforderung und ein großer Kraftakt.

An diesem Abend widmen wir uns der filmischen Arbeit dreier afrodiasporischer Künstler:innen, und setzen uns anschließend auch im Gespräch weiter mit dem Thema Kultur als Widerstand auseinander.

Kurzfilmbeiträge:
– ‘MOXN’ von Poliana Baumgarten
– ‘I Need This In My Life’ von Fannie Sosa
– Ausschnitt aus ‘Herdeiros (Heirs)’ von Thais Nepomuceno

Paneldiskussion:
– Poliana Baumgarten (Filmemacherin vom gezeigten FIlm MOXN),
– Sandra Bilson (Reporterin/Redakteurin, Kulturwissenschaftlerin, aktuelle Teilnehmerin in AfroPolitan Berlin’s Projektwerkstatt You Got This mit ihrem Podcast “Tripple E”),
– Tessa Hartig (Projektleitung AfroPolitan Berlin) moderiert.

*** Die Diskussion findet in deutscher Lautsprache statt. Die Filme sind auch zum Teil auf Englisch oder Portugiesisch mit englischen Untertiteln.

Zu den Akteur:innen:

Poliana Baumgarten ist Videojournalistin und Cinematographin aus Berlin, die sich vornehmlich mit den diasporischen Realitäten und Erfahrungen von marginalisierten Menschen beschäftigt. In ihrer dokumentarischen WebSerie “Berliner Farben” wurden in 9 Folgen insbesondere nicht-Weiße Menschen und Mitglieder der LBGTIQ Community portraitiert, um eine Plattform zu schaffen, auf der stereotypische Bilder gebrochen und stattdessen Raum zur Darstellung und Sichtbarwerdung von individuellen Lebensrealitäten entsteht.
In Zusammenarbeit mit dem British Council, Deutsche Welle TV, dem rbb oder zuletzt Vogue.de hat sie Web-Serien und Videobeiträge produziert und realisiert, in denen marginalisiert Menschen sichtbar gemacht werden konnten, ohne stereotypische Bilder zu reproduzieren. Seit Juni 2018 ist sie Videojournalistin für das Online-Magazin ze.tt des Zeit Verlages.
Zuletzt ergründete sie in ihrem Kunstfilm „Moxn“ die Transformationen von Gender und Schwarzen Körpern und in ihrem Dokumentarfilm “preta”, die Lebensrealität Schwarzer Frauen im Norden Brasiliens. 2019 wurde sie vom Medium Magazin zu den Top 30 Journalist:innen unter 30 gewählt.
“Moxn” (ausgesprochen Moon) ist ein surrealistischer Kurzfilm über die Transformation und Fluidität von Schwarzen Körpern, Identität und Gender. Der Titel lehnt an die Schreibweise von WOMXN an, eine inklusivere und progressivere Schreibweise um Vorturteile, Diskriminierung und Marginalisierung zu stören, die aber auch Transfrauen und nicht-Weiße Frauen inkludiert

Fannie Sosa ist Afro-Sudaka-Aktivist:in, Künstler:in und Stipendiat:in und promoviert derzeit unter französisch-brasilianischer Ko-Direktion zu folgendem Thema promoviert: „Twerk/Torque: Antikoloniale Strategien für das Gedeihen und Überleben in Web 2.0 Zeiten“. Sosa schafft Wissenspakete mit gemischten Medien, die Performances, Videoinstallationen, Rundgespräche und erweiterte Workshops umfassen, wobei das Vergnügen als radikaler Akt des Widerstands für eine verkörperte afro-diasporische evolutionäre Praxis genutzt wird. Zu den aktuellen Projekten von Sosa gehören „Pleasure is Power“, eine Multimediakonferenz über heilende Bässe, sexuelle Autonomie und Oshunaleität, und „Black Power Naps“, eine Reihe von nicht gemischten Erholungsräumen auf der ganzen Welt, in Zusammenarbeit mit Navild Acosta.

Thais Nepomuceno wurde im Februar 1987 in Rio de Janeiro geboren. Sie wuchs in Vigário General, einem Viertel in Rio de Janeiro, auf. Derzeit lebt sie in Berlin, wo sie als Journalistin, Regieassistentin und Regisseurin der Live Cooking Show mit dem US-Koch Martin Yan auf der IFA 2019 gearbeitet hat. Außerdem hat sie als Rechercheurin für den Dokumentarfilm “Alma Clandestina” über den politischen Flüchtling Dora Barcelos, die in den 1970er Jahren in Berlin lebte, und für die Fernsehdokumentation „Unser Wald Brennt“, die von ProSieben im September 2020 ausgestrahlt wurde, sowie als Reporterin und Feldproduzentin gearbeitet. Zuletzt führte sie Regie bei der Livestreaming-Performance „Black Power Naps“ für das „Risk and Resilience Festival“, das von den „Sophiensaelen“ in Berlin veranstaltet wurde.
Der Dokumentarfilm „Herdeiros“ (Erben), der in der Favela von Morro da Serrinha in Rio spielt, erzählt die Geschichte des kulturellen und musikalischen Erbes der versklavten Afrikaner:innen im heutigen Brasilien. Er zeichnet die tiefen Wurzeln des Karnevals in dieser afro-brasilianischen Gemeinschaft und die Tradition der mündlichen Weitergabe der Kultur und Geschichte ihrer Vorfahren an die nächsten Generationen nach.

Sandra Bilson in eine Schwarze Deutsche mit einer Begeisterung für Vielfalt, Gleichberechtigung und Empowerment. Sie lebt in Berlin und beendet demnächst ihr kulturwissenschaftliche Studium. Sie hat als Redaktionsassistentin in Nachrichtenredaktionen, Rundfunkanstalten sowie als Reporterin, Workshopleiterin und Moderatorin für Jugendformate gearbeitet. Zurzeit ist sie als freie Mitarbeiterin für ein Jugendmagazin eines Unternehmens tätig und genießt den Dialog und den Austausch neuer Informationen und Perspektiven in ihrem Podcast Tripple E (https://anchor.fm/sandra-marita-bilson). Ihr Ziel ist es daher, fesselnde, bewegende und spannende Geschichten festzuhalten, sowie zu informieren und zu unterhalten. Zudem ist Sandra Redakteurin für RosaMag das Lifestyle Magazin für Schwarze Frauen und Freund:innen.

Titelfoto aus ‘MOXN’ by Poliana Baumgarten

*Hinweis zu den aktuellen Corona-Hygienebestimmungen:
Die maximale Teilnehmer*innenzahl ist auf 10 Personen beschränkt, um den Mindestabstand von 1,5m zu gewährleisten. Alle Teilnehmer*innen müssen eine Mund-und Nasenbedeckung tragen (darf am Sitzplatz, bzw. Tanzplatz während des Unterrichts, abgenommen werden). Desinfektionsmittel werden bereitgestellt. Verpflegung muss individuell mitgebracht werden, da weder Getränke noch Snacks und Speisen angeboten werden dürfen

Important notice on the current Corona hygiene regulations:
The maximum number of participants is limited to 10 people in order to ensure a minimum distance of 1.5m. All participants must wear mouth and nose covering face mask (may be removed when at your seat/dance place). Disinfectant is provided. Please also note, that you will have to bring your own drinks and snacks with you, as we are unable to serve anything at the moment.

 

**Mit der Bezeichnung „Für Angehörige der Schwarzen Community“, möchten wir darauf hinweisen, dass diese Workshops und Veranstaltungen ausschließlich an Menschen gerichtet sind, die sich als Schwarz (B = Black), positionieren. Das heißt Menschen, die der afrikanischen Diaspora angehören, jene die Anti- Schwarze Rassismuserfahrungen machen und von der Mehrheitsgesellschaft als nicht-weiß gelesen werden. Um rassistisch Diskriminierten die Möglichkeit zu geben, ihre Gedanken innerhalb eines sog. „Safe Space“ zu artikulieren, ohne Ausgrenzungen zu erfahren und Bevormundung einer mehrheitlich weißen Teilnehmer*innenschaft zu vermeiden, gestalten wir gewisse Kurse exklusiv.

With the term „For members of the Black community” we would like to point out that these workshops and events are aimed exclusively at people who position themselves as Black. That means people who are part of the African diaspora, those who experience anti- Black- racism and are categorized as non-white/ Black by the white population. In order to give racially discriminated Black people an opportunity to articulate their thoughts within a „safe space“, without experiencing exclusion and avoiding the paternalism of a majority of non- Black participants, we create certain spaces exclusively.

 

*** Wir bedauern sehr, dass unsere Räumlichkeiten derzeit nicht barrierefrei zugänglich sind. Unser Hauptveranstaltungsraum hat am Eingang eine Stufe. Toilette, Waschräume und Garderobe sind ebenfalls nur über eine Schwelle und weitere Stufe erreichbar. Bei weiteren Fragen zur Barrierefreiheit nehmt gerne Kontakt mit uns auf.

We regret that our premises are currently not barrier-free. Our main event room has one step at the entrance. The toilet and washrooms are also only accessible via a threshold and another step. If you have any further questions about accessibility, please do not hesitate to contact us.

Pin It on Pinterest

Share This