Veranstaltungsreihe

Selbstliebe als politischer Widerstand

Selbstliebe, also die allumfassende Annahme unserer selbst in Form einer uneingeschränkten Liebe  zu sich selbst ist besonders für Schwarze Menschen oder People of Color im Spannungsfeld der deutschen Mehrheitsgesellschaft keine Selbstverständlichkeit. Die Afroamerikanische queere Autorin, Poetin und Aktivistin Audre Lorde, die als eine Wegbereiterin der Afrodeutschen Emanzipationsbewegung der 1980er gilt, hat in ihren Schriften oft den widerständischen Charakter von bedingungsloser Selbstliebe im Kontext von Rassismus und Sexismus betont.

Mit unserer neuen Veranstaltungsreihe „Selbstliebe als politischer Widerstand“ möchten wir uns auf unterschiedlichen Wegen uns selbst widmen, zelebrieren und lieben. Physisch, psychisch, mental, intellektuell. Die Liebe zu uns selbst ist essentiell und revolutionär in einer Welt, die die vielschichtigen, verschränkten Identitäten und Lebensrealitäten Schwarzer Menschen und People of Color oft nicht mitdenkt oder unsichtbar macht. Von Politik, Geschichte, Kultur und Sport bis hin zu Ernährung, Gesundheit, Haarpflege oder Sozialpsychologie – in dieser Reihe möchten wir uns regelmäßig und kollektiv um uns selbst kümmern.

Veranstaltungen

Workshop

Yoga

mit Lee Richards


+++ NUR FÜR BPOC +++
Freitag, 16. August 2019
18:30 – 20:30 Uhr
Teilnahmegebühr: 10€/7€ (ermäßigt für Studierende, Erwerbslose und Auszubildende)
Anmeldung unter: info@afropolitan.berlin

Yoga ist für viele Menschen eine zentrale Quelle der Selbstheilung und Selbstliebe. Im August möchte Yogalehrer Lee Richards seine Leidenschaft und sein Wissen mit Interessierten teilen und lädt zu einer Yogaklasse ein.
Lee Richards ist ein transkontinentaler, queerer, trans und schwarzer Yogalehrer, dessen Klassen schwarze und queere Erfahrungen, Erzählungen und Körper zentrieren und der Praktizierende befähigt, ihre Wirkung auf der Matte voll auszuüben. Sein Ziel ist es, Yoga und dessen Kraft in marginalisierte Gemeinschaften zu bringen, die oft vom kolonialen Cis-hetero-Patriarchat übersehen werden. Lee benutzt Yoga als Mittel, um Menschen mit ihrem eigenen Körper, ihrem eigenen Verstand und letztlich mit ihrem eigenen höheren Selbst zu verbinden.
Auf dem Weg zum inneren Frieden mit Lee wirst du schwitzen, du wirst lachen, du wirst einen Ort der Heilung und Freude finden. Folgt ihm unter @Daddypuss.rex auf instagram für Klassenpläne.

Die Veranstaltung findet im Rahmen unserer Reihe “Selbstliebe als Widerstand” statt. Der Workshop findet in englischer Sprache statt.

Bitte bringt eure eigenen Yoga-Matten mit.

+++BPOC ONLY+++
Mit der Bezeichnung „BPOC only!“, möchten wir darauf hinweisen, dass diese Workshops und Veranstaltungen ausschließlich an Menschen gerichtet sind, die sich als Schwarz (B = Black), positionieren. Das heißt Menschen, die der afrikanischen Diaspora angehören, jene die Rassismuserfahrungen machen und von der Mehrheitsgesellschaft als nicht-weiß gelesen werden. Um Schwarzen rassistisch Diskriminierten die Möglichkeit zu geben, ihre Gedanken innerhalb eines sog. „Safe Space“ zu artikulieren, ohne Ausgrenzungen zu erfahren und Bevormundung einer mehrheitlich weißen Teilnehmer*innenschaft zu vermeiden, gestalten wir gewisse Kurse exklusiv.

English:
Lee Richards is a transcontinental, queer, trans and Black yoga teacher whose classes center Black and Queer experiences, narratives and bodies and who empowers practitioners to fully exercise their agency on the mat. Their goal is to bring the gift of yoga to marginalised communities that are often overlooked by the colonial cishetero patriarchy that is prevalent in the yoga world today. Lee use yoga as a means to connect people to their to their own bodies, their own minds and ultimately to their own higher selves.
On the path to inner peace with Lee, you’ll sweat, you’ll laugh, you’ll find a place of healing and joy. Follow them @Daddypuss.rex on instagram for class schedules.

The workshop is part of your event-series “Self love as political resistance”.

Please bring your own yoga mats.

+++BPOC ONLY+++
With the term „BPOC only!” we point out that these workshops and events are aimed exclusively at people who position themselves as Black. That means people who are part of the African diaspora, those who experience racism and are categorized as non-white by the white population. In order to give Black, racially discriminated people an opportunity to articulate their thoughts within a „safe space“, without experiencing exclusion and avoiding the paternalism of a majority of white participants, we create certain spaces exclusively.

 

+++Anmeldung bitte unter info@afropolitan.berlin+++

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