Veranstaltungsreihe

Selbstliebe als politischer Widerstand

Selbstliebe, also die allumfassende Annahme unserer selbst in Form einer uneingeschränkten Liebe  zu sich selbst ist besonders für Schwarze Menschen oder People of Color im Spannungsfeld der deutschen Mehrheitsgesellschaft keine Selbstverständlichkeit. Die Afroamerikanische queere Autorin, Poetin und Aktivistin Audre Lorde, die als eine Wegbereiterin der Afrodeutschen Emanzipationsbewegung der 1980er gilt, hat in ihren Schriften oft den widerständischen Charakter von bedingungsloser Selbstliebe im Kontext von Rassismus und Sexismus betont.

Mit unserer neuen Veranstaltungsreihe „Selbstliebe als politischer Widerstand“ möchten wir uns auf unterschiedlichen Wegen uns selbst widmen, zelebrieren und lieben. Physisch, psychisch, mental, intellektuell. Die Liebe zu uns selbst ist essentiell und revolutionär in einer Welt, die die vielschichtigen, verschränkten Identitäten und Lebensrealitäten Schwarzer Menschen und People of Color oft nicht mitdenkt oder unsichtbar macht. Von Politik, Geschichte, Kultur und Sport bis hin zu Ernährung, Gesundheit, Haarpflege oder Sozialpsychologie – in dieser Reihe möchten wir uns regelmäßig und kollektiv um uns selbst kümmern.

Veranstaltungen

Workshop

Yoga – Atmen und Bewegung im Einklang

Samstag 8. September 2018
14:00– 17:00 Uhr
Teilnahmegebühren: 15 € regulär/10 € ermäßigt
Anmeldung bis 5. September unter:
info@afropolitan.berlin
+++ Mindestteilnehmer*innenzahl 10 +++

Yoga ist für viele Menschen eine zentrale Quelle der Selbstheilung und Selbstliebe. Im September möchte die Yogalehrerin Isabelle Rivera ihre Leidenschaft und ihr Wissen mit Interessierten teilen und lädt zu einer Einführung in Yoga (welches Yoga) und Pranayama ein. Eine kurze Einführung zu Yoga- und Atemtechniken wird den Kurs einleiten. Im praktischen Teil werden Teilnehmer*innen zunächst in einzelne Pranayama-Techniken eingeführt, um danach die Synchronisierung von Atem und Bewegung in so genannten Vinyasa-Flow-Übungen auszuprobieren. Alle Niveaustufen sind herzlich willkommen. Bitte teilt uns bei eurer Anmeldung mit, ob ihr bereits Yoga praktiziert habt oder nicht. Der Kurs wird bei gutem Wetter im Park am Gleisdreieck stattfinden. Bei schlechtem Wetter treffen wir uns in den Räumlichkeiten von AfroPolitan Berlin. Bitte bringt eure Yogamatten und ausreichend Wasser mit! Der Kurs ist BPoC exklusiv*.

Isabelle Rivera hat ihre 200+h Ausbildung bei Spirit Yoga absolviert. Schon als Jugendliche lernte sie Yoga kennen und hat seitdem stets Lehrer*innen und diverse Yoga- Schulen bis zu ihrer Ausbildung besucht. „Wenn wir Wege kennen um all unser Potential, welches in uns wohnt, wieder zu aktivieren: Intuition, Manifestieren, Atem … Können wir wieder viel mehr SEIN, statt zu kämpfen WIE“. Isabelle wünscht sich durch Yoga diese Wege weitergeben zu können. Aktuell unterrichtet sie bei Spirit Yoga Berlin, Ensoyoga Mitte und in der Yogibar Friedrichshain.

*** Info: Anmeldung Yoga- Workshop ***
Menschen die sich für den Yoga Workshop am 8. September bei Isabelle Rivera anmelden, bitten wir den Kursbeitrag (bei Ermäßigung ist ein Nachweis erforderlich) auf folgendes Konto zu überweisen:

GLS Gemeinschaftsbank
IBAN: DE93 4306 0967 1188 6062 01
BIC: GENODEM1GLS
Verwendungszweck: AP Yoga; Name, regulär oder ermäßigt
Betrag: 15€/ 10€ (ermäßigt für Student*innen, Auszubildende, Arbeitslose)

Erst nach Zahlungseingang ist euer Platz im Kurs gesichert. Sobald das Geld eingegangen ist schicken wir euch eine Bestätigungsmail. Aufgrund der Sommerpause kann es dahingehend zu Verzögerungen kommen, die wir bitten zu entschuldigen.

* +++ Für BPOC ONLY! +++

Mit der Bezeichnung „BPOC only!“, möchten wir darauf hinweisen, dass diese Workshops und Veranstaltungen ausschließlich an Menschen gerichtet sind, die sich als Schwarz (B = Black), oder als People of Color (PoC) positionieren. Demnach Menschen, die der afrikanischen Diaspora angehören und/oder jene, die Rassismuserfahrungen machen. Der Begriff „People Of Color“, wendet sich gegen kolonial-rassistische Bezeichnungen und Fremdzuschreibungen und symbolisiert eine Emanzipierung durch selbstgewählte Bezeichnungen. Um rassistisch Diskriminierten die Möglichkeit zu geben, ihre Gedanken innerhalb eines sog. „Safer Space“ zu artikulieren, ohne Ausgrenzungen zu erfahren und Bevormundung einer mehrheitlich weißen Teilnehmer*innenschaft zu vermeiden, gestalten wir gewisse Kurse exklusiv.

 

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