Veranstaltungsreihe

Selbstliebe als politischer Widerstand

Selbstliebe, also die allumfassende Annahme unserer selbst in Form einer uneingeschränkten Liebe  zu sich selbst ist besonders für Schwarze Menschen oder People of Color im Spannungsfeld der deutschen Mehrheitsgesellschaft keine Selbstverständlichkeit. Die Afroamerikanische queere Autorin, Poetin und Aktivistin Audre Lorde, die als eine Wegbereiterin der Afrodeutschen Emanzipationsbewegung der 1980er gilt, hat in ihren Schriften oft den widerständischen Charakter von bedingungsloser Selbstliebe im Kontext von Rassismus und Sexismus betont.

Mit unserer neuen Veranstaltungsreihe „Selbstliebe als politischer Widerstand“ möchten wir uns auf unterschiedlichen Wegen uns selbst widmen, zelebrieren und lieben. Physisch, psychisch, mental, intellektuell. Die Liebe zu uns selbst ist essentiell und revolutionär in einer Welt, die die vielschichtigen, verschränkten Identitäten und Lebensrealitäten Schwarzer Menschen und People of Color oft nicht mitdenkt oder unsichtbar macht. Von Politik, Geschichte, Kultur und Sport bis hin zu Ernährung, Gesundheit, Haarpflege oder Sozialpsychologie – in dieser Reihe möchten wir uns regelmäßig und kollektiv um uns selbst kümmern.

Veranstaltungen

Workshop

Theaterworkshop: Selbst Sein

Samstag, 13. Oktober 2018
12:00 – 17:00 Uhr
Teilnahmegebühr: 15€ /12€ ermäßigt
+++ Nur für BPOC’s +++
Anmeldung unter: info@afropolitan.berlin

 

Theaterworkshop – SELBST SEIN: Selbstliebe, Selbstsicherheit & Selbstbewusstsein durch Theater erkunden. Ein eintägiger Empowerment-Theater-Workshop für BPOC’s.
 
Körper, Psyche, Stimme sind alles Bestandteile von Selbstsicherheit, sowie der Gesundheit von Leib und Geist und die Theaterarbeit bringt alle diese Elemente zusammen. Mit Spiel und Spaß werden wir Erlebnisse erkunden, selbstsicheres Auftreten trainieren, sowie auch mehr über die Arbeit Schwarzer und Afro-europäischer Theatermacher*innen erfahren. Der Workshop beinhaltet sowohl theoretische/informative Elemente als auch Theaterübungen, -spiele und – improvisationen und richtet sich ausschließlich an Schwarze Menschen und Menschen of Colour.
 
Kurssprache ist Deutsch. Die Kursleiterin spricht aber auch Englisch und Französisch. Bitte in bequemer Kleidung erscheinen und evtl. einen Snack zur Stärkung mitnehmen.
 

 

Über die Kursleiterin:
Tessa Hart ist eine afrodeutsche Theater- und Filmemacherin aus Berlin, die in Brüssel aufgewachsen ist, und ebenfalls lange Zeit in London gelebt hat. Sie hat an der East 15 Acting School und Freien Universität Berlin studiert und ist eine der Gründerinnen und Geschäftsführerinnen des preisgekrönten und diversitätsbewussten Bread & Roses Theatre in London. Vorherige Kurse & Workshops in Theaterarbeit und/oder zum Empowerment von BPOC unter anderem mit Royal Academy of Dramatic Art, Artistic Directors of the Future, Tamasha, Middlesex University und Greenwich University (alle in London). Weitere Infos auf: www.tessahart.de

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