Aktuelle Veranstaltungen

Workshop

Theaterworkshop: Selbst Sein

Samstag, 13. Oktober 2018
12:00 – 17:00 Uhr
Teilnahmegebühr: 15€ /12€ ermäßigt
+++ Nur für BPOC’s +++
Anmeldung unter: info@afropolitan.berlin

Theaterworkshop – SELBST SEIN: Selbstliebe, Selbstsicherheit & Selbstbewusstsein durch Theater erkunden. Ein eintägiger Empowerment-Theater-Workshop für BPOC’s.

Körper, Psyche, Stimme sind alles Bestandteile von Selbstsicherheit, sowie der Gesundheit von Leib und Geist und die Theaterarbeit bringt alle diese Elemente zusammen. Mit Spiel und Spaß werden wir Erlebnisse erkunden, selbstsicheres Auftreten trainieren, sowie auch mehr über die Arbeit Schwarzer und Afro-europäischer Theatermacher*innen erfahren. Der Workshop beinhaltet sowohl theoretische/informative Elemente als auch Theaterübungen, -spiele und – improvisationen und richtet sich ausschließlich an Schwarze Menschen und Menschen of Colour.

Kurssprache ist Deutsch. Die Kursleiterin spricht aber auch Englisch und Französisch. Bitte in bequemer Kleidung erscheinen und evtl. einen Snack zur Stärkung mitnehmen.

Der Workshop gehört zu unserer Veranstaltungsreihe „Selbstliebe als politischer Widerstand“! Wenn ihr mehr darüber wissen wollt: http://afropolitan.berlin/veranstaltungsreihe/

Über die Kursleiterin:
Tessa Hart-ig ist eine afrodeutsche Theater- und Filmemacherin aus Berlin, die in Brüssel aufgewachsen ist, und ebenfalls lange Zeit in London gelebt hat. Sie hat an der East 15 Acting School und Freien Universität Berlin studiert und ist eine der Gründerinnen und Geschäftsführerinnen des preisgekrönten und diversitätsbewussten Bread & Roses Theatre in London. Vorherige Kurse & Workshops in Theaterarbeit und/oder zum Empowerment von BPOC unter anderem mit Royal Academy of Dramatic Art, Artistic Directors of the Future, Tamasha, Middlesex University und Greenwich University (alle in London). Weitere Infos auf: www.tessahart.de

 

Workshop

Empowerment – Gruppe   

mit Felicia Lazaridou

Mittwoch 19. Oktober
19.00 – 21.00 Uhr
Teilnahme auf Spendenbasis

The weight of the topics we often discuss in terms of racism and discrimination can weigh heavy in our minds. It is important to acknowledge and work through these issues psychologically in a safe and therapeutic environment.

Session 12: Akala is an intelligent, well-read though uneducated (in the formal sense) Black-British guy with Jamaican and Scottish roots. After the recent publication of his fist book ‘Natives: Race and Class in the Ruins of Empire’, we invite interested parties to take part in an empowerment workshop with Felicia Lazaridou. This meeting will focus on the intersectionality of racism and classism in a European context. You don’t need to have read this book to attend this meeting. This empowerment workshop is open to BPoC’s of all genders.

This workshop will take place in English. +++ BPoC only+++

Anmeldung unter: info@afropolitan.berlin

 

Interaktiver Kochworkshop

Zur Geschichte des Kolonialismus, dem internationaler Handel von brasilianischen & afrikanischen Lebensmitteln und deren nachhaltiger Konsum in der Gegenwart

mit Magda Tedla

Samstag, 20. Oktober 2018
13:00 – 17:00 Uhr
Teilnahmegebühr: 25€ /20€ ermäßigt
Anmeldung unter: info@afropolitan.berlin

 

Ein interkatives Kulturevent zur Geschichte des Kolonialhandels von brasilianischen & afrikanischen Lebensmitteln und deren Einfluss auf gegenwärtige Esskulturen Brasiliens und deren nachhaltiger Konsum.

Essen ist nicht nur eine unabdingbare Notwendigkeit, sondern in nahezu allen Völkern dieser Erde Ausdruck von Gemeinschaft, Kultur und Geschichte. Wie viele Esskulturen ist auch die afrobrasilianische Küche nicht nur unglaublich vielfältig, sondern birgt auch eine mindestens genauso komplexe Geschichte hinter den kulinarischen Gaumenfreuden. Nur Wenige wissen, dass das größte Land Südamerikas bis heute noch starke Verknüpfungen zum afrikanischen Kontinent hat – besonders im Hinblick auf seine Esskultur. Was sind die gängigen afrobrasilianischen Lebensmittel und wie speist sich die brasilianische Küche aus der afrikanischen? Welche historischen Bezüge verbergen sich hinter afrobrasilianischer Esskultur? Welche Auswirkungen hatte der europäische Kolonialismus in Afrika auf die brasilianische Landesküche und warum spielt Postkolonialismus auch heute noch eine Rolle? Wie kamen Lebensmittel wie Kokosnuss, Maniok oder Okra nach Brasilien? Wo kann ich Zutaten für afrobrasilianische Gerichte am besten in Deutschland nachhaltig beziehen ohne die zu Umwelt schädigen oder ausbeuterische Handelsbeziehungen aufrecht zu erhalten?

Im Rahmen dieses Events wird uns die Ökotrophologin Magda Tedla näherbringen wie afrikanische Länder die afrobrasilianische Küche geprägt haben. Nach einem Vortrag über die kolonialen Verstrickungen als Dreh und Angelpunkt heutiger Ernährungsweisen in Brasilien und Konsummuster in Europa, werden Teilnehmer*innen angeregt sich über die afrobrasilianische Geschichte und Kultur auszutauschen. Im Anschluss wird gemeinsam gekocht und ein typisches afro-brasilianisches Gericht zubereitet. Updates zum Rezept folgen.

Magda Tedla ist Ökotrophologin aus Hamburg und führt seit eineinhalb Jahren Ernährungsbildungskurse für unterschiedliche Zielgruppen durch. „Die Küche afrikanischer Länder und wo sie alles zu finden sind“, gehört zu ihren Spezialgebieten. Die Workshops sind eine Mischung aus zielgruppenspezifischer Ernährungsbildung und Kocheinheiten.

Filmvorstellung

Livres / Free

Freitag, 26. Oktober 2018
Ab 19:00 Uhr
Eintritt 5 €

 

Name des Filmes: „Livres“/ „Free“
Regisseur: Patrick Granja
Produktionsfirma: Chiappini Filmes
Länge: 80 Minuten
Sprache: OmU portugiesisch mit englischen Untertiteln
fsk: 16
Gast des Abends: Jonser Shakespeare, Drehbuchautor, Produktionskooperator und Schauspieler

Für den Film „Livres“/“Free“ haben sechs Männer eine Intention: sie wollen das Kino als Medium nutzen, um auf die unmenschlichen Zustände in brasilianischen Gefängnissen aufmerksam zu machen. Das Leben im Gefängnis hat die Ex-Gefängnisinsassen dazu gebracht, ihre Kreativität zu entdecken, Kunst als Werkzeug des Ausdrucks zu nutzen. „Livres“/“Free“ ist ein Dokudrama, das Rassismus, Verhaftung, Folter und Gewalt thematisiert, das aber auch nach Freiheit, Träumen und Gerechtigkeit ruft. Der Film wurde vom Rio 2017 Festival ausgewählt.

Im Anschluss findet eine Diskussion über den Film statt, die zudem die aktuellen politischen Umstände in Brasilien, Kriminalität, Staatsgewalt, Rassismus und strukturelle Hierarchien zwischen Reich und Arm bzw. weiß und reich in den Fokus rückt.

Jonser Shakespeare, in einer Favela in Mina Gerais aufgewachsen. Kriminalität, Gewalt und strukturelle Unterdrückung kennt er von Klein an. Sein früh aufblühendes Interesse für Theater, Film und Kunst brachten ihn in jungen Jahren mit der Theaterszene in Rio de Janeiro in Berührung, welche ihm neue Zugänge und Möglichkeiten des Ausdrucks ermöglichten. Als Schauspieler hat Jonser Shakespeare bereits in diversen bekannten brasilianischen Filmen mitgespielt und später seine Karriere als Filmdrehbuchautor begonnen. Neben dem Film widmet Shakespeare sich der nachhaltigen Unterstützung Afro-Brasilianischer Gemeinschaften in Brasilien und ihrer gerechte Positionierung in einem korrupten.

 

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